Bayern-Chaoten im Fokus des Landtages

So brutal war die Schlägerei auf Schalke wirklich

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Gelsenkirchen - Die heftige Schlägerei zwischen Bayern- und Schalke-Anhängern beschäftigt nun auch den Landtag. Im Vorfeld sickerte bereits durch, wie brutal die Chaoten offenbar wirklich vorgingen.

300 "Fans" des FC Bayern hatten vor dem Spiel des Rekordmeisters Mitte November beim FC Schalke 04 (3:1) den Nordeingang der Arena in Gelsenkirchen gestürmt und dabei Schalker Anhänger massiv angegriffen. Beteiligt waren auch Schlachtenbummler des VfL Bochum, die sich mit dem Münchnern solidarisiert hatten. Ein Polizist hatte damals bereits Alarm geschlagen: "Es hätte auch Tote geben können!" Der Fall schlug in den Medien hohe Wellen.

Jetzt kam heraus, wie brutal die Chaoten offenbar wirklich vorgegangen waren. Wie die Bild-Zeitung berichtet, seien in der Spitze bis zu 400 Personen an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen. Das Blatt zitiert darüber hinaus den nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger (SPD), der zu den Geschehnissen am Donnerstag im Landtag in Düsseldorf Stellung beziehen soll.

Offenbar haben die Bayern-Brutalos einem Fan zwei Zähne ausgeschlagen und beide Kiefer gebrochen. Ein kleiner Junge (10) soll durch die Geschehnisse traumatisiert worden sein und eine laut Jäger " erkennbar blinde Person" soll Hämatome erlitten und über Atemnot und Herzdruck geklagt haben. Insgesamt wurden nach der Schlägerei 198 Strafverfahren eingeleitet. Die NRW-Opposition sieht laut Bild das Einsatzkonzept der Polizei in diesem Fall als gescheitert an.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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