Verletzte bei Schulbusunfall auf glatter Straße

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Frankfurt/Main  Bei Verkehrsunfällen auf spiegelglatten Straßen ist am Mittwoch mindestens ein Mensch ums Leben gekommen, es gab zahlreiche Verletzte - darutner auch zehn Schüler.

Ein Schulbus kam im rheinland-pfälzischen Landkreis Kusel von der schneebedeckten Fahrbahn ab und rutschte einen drei Meter hohen Abhang hinunter. Wie das Polizeipräsidium Kaiserslautern mitteilte, wurden dabei zehn Schüler und die Busfahrerin verletzt, drei von ihnen schwer.

In Diepholz in Niedersachsen geriet ein 25-Jähriger mit seinem Pkw in den Gegenverkehr und prallte mit einem Lkw zusammen. Er starb noch an der Unfallstelle. Der mit rund 30 Kindern besetzte Schulbus in Rheinland-Pfalz verunglückte der Polizei zufolge gegen 13.30 in der Ortschaft Pfeffelbach. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Straße ab, überfuhr den Bordstein und rutschte eine Böschung hinunter. Ein auf einem Wiesengrundstück stehender Baum stoppte den Bus und verhinderte, dass das Fahrzeug umkippte.

Die 41-jährige Busfahrerin erlitt einen Schock. Ein 13-jähriges Mädchen brach sich den Arm. Ein 14-jähriger Junge brach sich die Hand. Am Bus entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Feuerwehrleute, Notärzte und Sanitäter versorgten die Schüler in einem nahe gelegenen Dorfgemeinschaftshaus, bis sie von ihren Eltern abgeholt wurden. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Auto drohte in Wassergraben zu versinken

Großes Glück hatte eine 54 Jahre alte Autofahrerin in der Nähe von Cuxhaven: Sie kam am Nachmittag auf eisglatter Straße in der Gemeinde Siedenteil ins Schleudern und rutschte mit ihrem Wagen in einen breiten Wassergraben. Das Auto drohte zu versinken und lief voll. Die Frau konnte sich nicht aus dem Wagen befreien, aber noch rechtzeitig Hilfe per Handy alarmieren. Als die Rettungskräfte eintrafen, ragte laut Polizei nur noch das Heck aus dem Wasser. Die Einsatzkräfte schlugen daraufhin ein Fenster ein und holten die Frau aus ihrer lebensgefährliche Lage.

apn

Rubriklistenbild: © dpa

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