Haftbefehl wegen Mordes an Lehrerin

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Schueler, Lehrer und Eltern trauern am Samstag, 19. Dezember 2009, am Gymnasium in Osterholz-Scharmbeck um die ermordete Lehrerin.

Bremen - Das Bremer Amtsgericht hat am Samstagabend gegen einen 21-Jährigen Haftbefehl wegen Mordes erlassen. Er soll eine Lehrerin mit 20 Messerstichen getötet haben

Nach Angaben der Bremer Polizei hat der Beschuldigte vor dem Haftrichter eingeräumt, dass er seine ehemalige Lehrerin vor deren Haustür erstochen hat. Die Ermittler berichten von mehr als 20 Messerstichen.

Zum möglichen Motiv heißt es, der junge Mann habe eine Liebesbeziehung zu der Frau gewollt.

Der psychisch auffällige Gero S. lauerte der Frau am Freitag auf dem Parkplatz vor ihrer Wohnung auf. Ursprünglich habe er sie mit vorgehaltenem Messer in ihre Wohnung zwingen und zur Rede stellen wollen, sagte Staatsanwalt Uwe Picard. Doch die Frau wehrte sich und rief um Hilfe. Als ihr ein Passant zu Hilfe eilen wollte, entschloss sich der 21-Jährige, sie sofort zu töten, wie Picard weiter sagte. Bei der Tat verletzte er sich nach eigenen Angaben versehentlich selbst an der Hand. Anschließend rief S. mit seinem Handy die Polizei an und ließ sich widerstandslos am Tatort festnehmen. Die Frau starb noch vor Eintreffen des Notarztes.

dpa

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Quelle: rosenheim24.de

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