Heckhoff hatte Streit mit der Anstaltsleitung

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Michael Heckhoff, einer der beiden Ausbrecher aus dem Aachener Gefängnisse, die die Polizei tagelang in Atem hielten.

Aachen/Düsseldorf - Vor seinem Ausbruch aus dem Aachener Gefängnis hatte der Geiselgangster Michael Heckhoff (46) Streit mit der Anstaltsleitung. Die Zahl der Ausführungen war ihm zu gering.

Heckhoff habe mehr als eine Ausführung im Jahr verlangt, bestätigte das Düsseldorfer Justizministerium am Mittwoch. Begleitet von zwei Bewachern können Gefangene bei Ausführungen Angehörige besuchen. Seine Forderungen habe Heckhoff auch teilweise mit Rechtsmitteln untermauert.

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In der JVA Köln habe er drei Ausführungen pro Jahr gehabt, in Aachen nur noch eine. Der Gefangene habe bei seiner Verlegung von Köln nach Aachen gewusst, dass die Zahl reduziert werde, sagte Ministeriumssprecherin Andrea Bögge am Mittwoch. Die Ausführungen seien sehr personalintensiv. Anders als in Köln säßen in Aachen viel mehr Langzeitgefangene. Aus beiden Gründen gebe es pro Jahr nur ein Angebot. Das entspreche dem Durchschnitt anderer Gefängnisse.

dpa

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