Entführte Bankiers-Frau: Fahndung mit 300 Polizisten

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Auf der Suche nach der entführten Bankiers-Gattin müssen die 300 Polizisten nicht mehr im Dunkeln tappen. Inzwischen sind 20 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen.

Heidenheim - Am Morgen haben 300 Polizisten die Suche nach der entführten Bankiers-Gattin wieder aufgenommen. Es gibt Hinweise, aber noch immer keine heiße Spur.

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Die Polizei konzentriert ihre Suche nach der entführten Bankiers-Ehefrau aus Heidenheim auf ein Waldstück zwischen dem Wohnhaus der Entführten und der Ablagestelle des Lösegeldes. “Möglicherweise wurde die Frau von ihren Entführern im Wald zurückgelassen“, erklärte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. Wie schon am Donnerstag sollen etwa 300 Beamte und Spezialkräfte im Einsatz sein. Aus der Bevölkerung sind mittlerweile rund 20 Hinweise bei der Polizei eingegangen, die alle geprüft werden. Eine heiße Spur gibt es noch nicht. Die Polizei bat die Bevölkerung weiter um Mithilfe. Die Frau ist ungefähr 1,65 Meter groß und hat halblange blonde Haare.

Bundesweite Fahndung

“Wenn das Wetter es zulässt, werden wir mit Rettungshundestaffeln und einem Hubschrauber nach der Frau suchen“, sagte der Polizeisprecher weiter. Auch die Straßen rund um Heidenheim werden abgesucht. Nach dem Auto der Entführten, das der oder die Täter möglicherweise als Fluchtfahrzeug benutzt hatten, wird ebenfalls gefahndet. Zwar konzentriere sich die Suche auf Heidenheim, aber die Fahndung laufe natürlich bundesweit, sagte der Polizeisprecher.

Die 54-jährige Ehefrau eines Heidenheimer Bankiers war am Mittwochvormittag aus ihrer Wohnung entführt worden. Kurz darauf hatte der Ehemann einen Anruf des Entführers erhalten. Der Unbekannte verlangte eine hohe Bargeldsumme. Der Ehemann deponierte das Lösegeld wie vereinbart neben der Autobahn 7. Es wurde jedoch nicht abgeholt. Der Entführer hat sich seitdem nicht mehr gemeldet.

dpa

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