Hitzewelle lässt Sonnenbrandgefahr steigen

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Trotz ständiger ärztlicher Ermahnungen schützen sich die Bundesbürger nicht ausreichend vor Sonnenbrand und erhöhen damit ihr Hautkrebsrisiko.

Berlin - Trotz ständiger ärztlicher Ermahnungen schützen sich die Bundesbürger nicht ausreichend vor Sonnenbrand und erhöhen damit ihr Hautkrebsrisiko.

Jeder Neunte hat häufig Sonnenbrand, wie eine am Dienstag veröffentlichte Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) ergab. Jeder Dritte gab an, sich nicht ausreichend vor der Sonne zu schützen und manchmal auf das Eincremen mit Sonnenschutz zu verzichten. Und jeder Sechster verwendet grundsätzlich keine Sonnenschutzmittel. Zur anstehenden Hitzewelle rät TK-Ärztin Gabriele Oberdoerster zu einem vernünftigen Umgang mit der Sonne. “Zwischen zunehmend intensiver UV-Belastung und hellem Hautkrebs (Basaliom und Spinaliom) scheint ein enger Zusammenhang zu bestehen“, betonte sie. Starke Sonnenbrände vor allem in der Kindheit förderten offenbar schwarzen Hautkrebs, das so genannte maligne Melanom. Die Medizinerin empfiehlt Sonnenschutzmittel, die mindestens den Lichtschutzfaktor 15 haben. Auch diese bieten allerdings nur dann Sicherheit, wenn sie regelmäßig erneuert werden.

Mindestens 30 Minuten, bevor man in die Sonne gehen will, sollte man den Sonnenschutz im Schatten auftragen und dabei vor allem Stirn, Nasenrücken, Ohren, Lippen, Schultern, Rücken, Brust und Fußrücken gut eincremen. Nach dem Baden sollten auch wasserfeste Produkte erneut aufgetragen werden. Im Urlaub ist es laut Oberdoerster am besten, die ersten Urlaubstage überwiegend im Schatten zu verbringen und mit kurzen Sonnenbädern zu starten. Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr sollte generell gemieden werden, da bei der dann stark streuenden Strahlung auch Schatten nur unvollkommenen Schutz bietet. Hilfreich ist auch Kleidung mit UV-Schutzwirkung. Sonnenbrillen sollten einen eingebauten 100-prozentigen UV-Filter haben, um die Augen auch wirklich zu schützen. Für die Umfrage befragte Forsa im Auftrag der TK 1.020 deutschsprachige Personen ab 18 Jahren.

dapd

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