Intensive Ermittlungen nach schwerem Busunfall

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Einsatzkräfte der Hamburger Polizei und der Hamburger Feuerwehr stehen am Mittwoch (06.07.2011) in Hamburg neben einem Bus, der in einem Vorgarten steht, und bereiten die Bergung einer Leiche vor, die bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben kam.

Hamburg - Nach dem Zusammenstoß eines Feuerwehrautos und eines Busses mit zwei Toten in Hamburg laufen die Untersuchungen auf Hochtouren. Welche Frage dabei im Mittelpunkt steht:

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Zwei Tote bei Busunfall

Nach dem schweren Busunfall mit zwei Toten in Hamburg gibt es viele offene Fragen. Die Ermittler tragen akribisch Informationen zusammen, um zu klären, wie es am Mittwoch zu dem tödlichen Zusammenprall zwischen einem Feuerwehrauto und einem Linienbus kommen konnte. “Das nimmt richtig Zeit in Anspruch“, sagte Polizeisprecher Holger Vehren. Mehrere Verletzte - darunter ein fünfjähriger Junge und seine Mutter - lagen am Donnerstag noch im Krankenhaus.

Die Bilder vom Unglücksort

Dramatischer Busunfall in Hamburg

Auf dem Weg zu einem Brand hatte der Löschzug den Bus im Stadtteil Tonndorf im Osten Hamburgs gerammt. Zwei Fahrgäste, eine 62-jährige Frau und ein 78 Jahre alter Mann, kamen dabei ums Leben. Bei dem schlimmsten Busunfall in der Geschichte des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) wurden nach jüngsten Angaben der Polizei insgesamt 19 Menschen verletzt.

Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht, ob das Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs war - und wenn ja, wie lange Licht und Horn eingeschaltet waren. Wenn Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Sirene fahren, haben sie Sonderrechte im Verkehr; andere Verkehrsteilnehmer müssen dann den Weg freimachen.

Um den Hergang des Unfalls zu klären, wollten die Ermittler rund 50 Zeugen befragen, wie Vehren sagte. Die Beamten müssen etwa untersuchen, wie schnell Bus und Löschzug unterwegs waren. Luftbilder aus einem Polizeihubschrauber sowie Aufnahmen einer 3D-Kamera sollen bei der Aufklärung helfen. Ein Sachverständiger wurde eingeschaltet. “Das Gutachten wird aber dauern“, kündigte Vehren an.

dpa

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