Kein Haftungsausschluss bei Schweinegrippe-Impfung

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Bei der geplanten Impfaktion gegen die Schweinegrippe gibt es nach Angaben der Pharmaindustrie keinen Haftungsausschluss für den Hersteller des Impfstoffes.

Berlin - Bei der geplanten Impfaktion gegen die Schweinegrippe gibt es nach Angaben der Pharmaindustrie keinen Haftungsausschluss für den Hersteller des Impfstoffes.

“Die Haftung ist natürlich nach Arzneimittelrecht nicht ausgeschlossen“, sagte die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Barbara Sickmüller, am Donnerstagabend im ZDF. Die Gefährdungshaftung nach deutschem Arzneimittelrecht bestehe, sagte Sickmüller.

Die Industrie hafte, wenn sie Erkenntnisse über ein Medikament habe, die nicht an die Patienten weitergegeben worden seien. Bei bekannten oder erwarteten Nebenwirkungen hafte die Industrie allerdings nicht. Die Massenimpfung gegen die Schweinegrippe soll in der kommenden Woche starten. Der Standardimpfstoff Pandemrix wird vom Pharmakonzern GlaxoSmithKline hergestellt.

ap

Quelle: rosenheim24.de

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