Kevin-Prozess: Gericht schlägt Geldauflage vor

Bremen - Im Prozess um den Tod des kleinen Kevin aus Bremen haben sich Anklage und Verteidigung grundsätzlich für die Einstellung des Verfahrens gegen den Amtsvormund ausgesprochen.

Das Landgericht schlug am Mittwoch ein Ende des Verfahrens gegen eine Geldauflage von 5000 Euro vor. Die Prozessbeteiligten müssen nun entscheiden, ob sie diesen Vorschlag akzeptieren. Einen Beschluss will das Gericht am 25. August verkünden. Der Amtsvormund muss sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Der schwer misshandelte Junge war am 10. Oktober 2006 tot in der Wohnung des Ziehvaters entdeckt worden.

dpa

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