Kinderporno-Abonnements verkauft

Betreiber von Darknet-Plattform überführt: Ermittler beschlagnahmen Datenträger

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Die Ermittler konnten den Server-Standort in Erfahrung bingen. 

Ein 43-Jähriger aus dem Landkreis Schwäbisch Hall soll im Darknet eine Plattform zum Austausch von Kinderpornografie betrieben haben. Die Ermittler konnten mehrere Datenträger sicherstellen.

  • Ein Kinderporno-Ring wurde bei Schwäbisch Hall gesprengt.
  • Mutmaßlicher Täter ist mehrfach vorbestraft.
  • Es gab mehrere Hausdurchsuchungen in sieben Bundesländern.

Darknet-Plattformbetreiber aus Schwäbisch Hall überführt: Mehrere Datenträger werden ausgewertet

Update 21. November: Die Ermittlungen im Fall des mutmaßlichen Darknet-Plattform-Betreibers aus dem Landkreis Schwäbisch Hall dauern derzeit noch an. Bei mehreren Durchsuchungen in Deutschland und der Schweiz haben die Ermittler diverse Datenträger beschlagnahmt, berichtet swr.de. Die Auswertung der Daten könnte mehrere Wochen dauern, da mehrere Terabyte sichergestellt wurden. In den nächsten Wochen soll die Heilbronner Staatsanwaltschaft den Fall übernehmen.

Missbrauch-Verabredungen und perverse Abonnements: Darknet-Plattform aufgeflogen 

Der Betreiber einer Kinderporno-Plattform ist von der Polizei überführt worden. Der 43-Jährige aus dem Landkreis Schwäbisch Hall soll im Darknet die Möglichkeit zum Austausch perverser Filme angeboten haben, wie echo24.de* berichtet. Dort soll es außerdem zu Verabredungen zum Missbrauch an Kindern gekommen sein.

Es gab außerdem 26 Hausdurchsuchungen in sieben Bundesländern. Festnahmen gab es wohl noch nicht. Bei swp.de heißt es, die Plattform nannte sich "Tor Chat Directory".

Aus Schwäbisch Hall: Betreiber der Darknet-Plattform bereits vorbestraft

Demnach sind die Nutzer der Plattform zwischen 35 und 61 Jahren alt. Einer von ihnen stammt wie der Drahtzieher ebenfalls aus Baden-Württemberg - aus Konstanz, das berichtet der SWR

Die Ermittlungen laufen wohl seit Anfang des Jahres. Schlimm: Der Plattform-Betreiber ist einschlägig vorbestraft. "In Untersuchungshaft musste er nicht", teilt eine  Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mit. Es bestehe keine Fluchtgefahr.

Zum Missbrauch im Darknet verabredet? Ermittler lokalisieren Server der Plattform  

Vorlieben und Kontaktdaten sollen im Darknet hinterlegt worden sein - damit die Nutzer mit Gleichgesinnten in Kontakt treten konnten. Damit nicht genug: Im Vordergrund stand der Austausch von Kinderpornografie, sogar Verabredungen zum Missbrauch von Kindern soll es in Einzelfällen gegeben haben. 

Mehrere mutmaßliche Nutzer der Plattform konnten nun von den Behörden identifiziert werden, weil es den Ermittlern gelang, den Standort des Servers zu lokalisieren, auf welchem die Plattform gehostet wurde. 

Missbrauchsvorwürfe und mehr: Betreiber der Darknett-Plattform hat noch mehr auf dem Kerbholz

Es gibt weitere Vorwürfe gegen den Betreiber der Plattform: Der 43-Jährige soll kinder- und jugendpornografische Schriften gegen Bezahlung als Abonnements angeboten haben. 

Ebenfalls wegen widerlichen Filmmaterials und dem Missbrauch an Kindern muss sich ein Erzieher aus Heilbronn (Baden-Württemberg) verantworten. Über den Fall berichtet echo24.de* ausführlich.

*echo24.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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