Kirchentag: Merkel kommt zum Christentreffen

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Zur Halbzeit kommt die Kanzlerin: Am dritten Tag des Christentreffens in München steht am Freitag ein Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf dem Programm.

München - Zur Halbzeit kommt die Kanzlerin: Am dritten Tag des Christentreffens in München steht am Freitag ein Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf dem Programm. Sie hält einen Vortrag:

Die Protestantin und Pfarrerstochter wird beim 2. Ökumenischen Kirchentag am Nachmittag an zwei Kirchentags-Veranstaltungen teilnehmen, zum Thema “Hoffnung in Zeiten der Verunsicherung“ und zum Gespräch auf der Bühne von katholischem und evangelischem Medienverband.

Zuvor laden erneut eine Reihe von Geistlichen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft zu Bibelarbeiten ein, darunter CDU- Innenminister Thomas de Maizière, Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) und seine Vize-Präsidenten Wolfgang Thierse (SPD) sowie Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) und Regensburgs Bischof Gerhard Ludwig Müller.

Mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) stellt sich am Freitag ein weiteres Mitglied des Bundeskabinetts des Diskussionen beim Kirchentag, er spricht zu sozialen Folgen des Klimawandels.

Kirchentag in München

Kirchentag in München

Erneut ist auch der sexuelle Missbrauch innerhalb der Kirche Thema bei den Beratungen. Der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche, Bischof Stephan Ackermann (Trier) wird zu einer Podiumsdiskussion erwartet. Am Donnerstag hatte der evangelische Kirchentagspräsident Eckhard Nagel erklärt, wegen der Missbrauchsskandale sei das Fundament des Vertrauens wie von einem Erdbeben erschüttert worden. Der ÖKT solle ein Forum sein für “diese dringend notwendig gewordene“ Diskussion. “Möge er auch akut betroffenen Mut machen, ihre Stimme zu erheben“, sagte Nagel. “Lasst uns die Botschaft ins Land schicken, dass wir nicht mehr wegschauen werden.“

Ehe am frühen Freitagabend die konfessionellen Grenzen bei einer orthodoxen Vesper an 1000 Tischen in Münchens Innenstadt fallen und Brot gesegnet und geteilt wird, geht es auf dem Podium noch einmal um das Trennende der christlichen Kirchen. Zum Thema “Worum im Glauben streiten? Ökumene: Reizwort und Hoffnungsthema“ treffen der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider sowie Generalsekretär Olav Fykse Tveit vom Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf aufeinander.

dpa

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