Gutscheine für FFP2-Masken

Kleinkinder in Stuttgart bekommen FFP2-Berechtigungsschein - abstruse Theorien im Umlauf

Eine Seniorin hält zwei Berechtigungsscheine von der Bundesregierung für jeweils sechs Schutzmasken mit hoher Schutzwirkung in den Händen (gestellte Szene).
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Mit den Berechtigungsscheinen können sich Risikogruppen jeweils 6 FFP2-Masken abholen - mit einer Eigenbeteiligung von 2 Euro.

Die Vergabe von FFP2-Masken an die Risikogruppen erfolgt inzwischen über Berechtigungsscheine. In Stuttgart erhielten Kleinkinder solche Gutscheine - das führte zu abstrusen Theorien.

Stuttgart - Seit dem 25. Januar gilt in Baden-Württemberg eine verschärfte Maskenpflicht. Die Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr und das Einkaufen ist seitdem nur mit medizinischen Masken erlaubt. Risikogruppen, also Menschen über 60 und solche mit Vorerkrankungen, können sich bei den Apotheken bis zu zwölf FFP2-Masken abholen. Dazu benötigen sie allerdings einen Berechtigungsschein und müssen zwei Euro Eigenbeteiligung pro Sechserpack bezahlen. In Stuttgart erhielten nun Kleinkinder solche Gutscheine von den Bundesbehörden. Das führte zu abstrusen Theorien. Eine besagt, die Behörden dürften aus Datenschutzgründen das Geburtsdatum der Bürger nicht einsehen und wählten die Vergabe aufgrund des Vornamens aus. Die Krankenkassen in Baden-Württemberg widersprachen dieser Annahme.

Wie BW24* berichtet, bekamen Kleinkinder in Stuttgart FFP2-Berechtigungsscheine - abstruse Theorien im Umlauf.

Seit dem 25. Januar sind in Baden-Württemberg beim Einkaufen und im Nahverkehr nur noch medizinische Masken erlaubt (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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