Köhler eröffnet Ausstellung mit Spielzeug aus Afrika

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Bundespräsident Horst Köhler hat in Berlin eine Ausstellung mit afrikanischem Spielzeug eröffnet.

Berlin - Deutschland sollte sich nach den Worten von Bundespräsident Horst Köhler ein Beispiel an der Kreativität afrikanischer Kinder mit selbstgebastelten Spielzeug nehmen.

“Der Kontrast zwischen selbstgebautem Spielzeug aus Afrika und den Produkten der Spielwarenindustrie in Deutschland, zwischen einem Pappkarton und einem Gameboy ist offensichtlich“, erklärte Köhler zur Eröffnung der Ausstellung “Global Players - Spielzeug aus Afrika“ am Dienstag im Deutschen Technikmuseum Berlin.

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Gemeinsam für Afrika

Auch in Deutschland sollten mehr Eltern und Kinder die Freude am Basteln und der eigenen Schaffenskraft wiederentdecken, sagte Köhler. “Wer einen Hubschrauber aus Badelatschen bauen kann, dem würden bei uns als Mechaniker vermutlich Tür und Tor geöffnet. Wer aus alten Drahtstücken ein Fahrrad konstruieren kann, müsste eigentlich auch als Ingenieur erfolgreich sein“, sagte Köhler.

Allerdings zwinge die Armut viele Kinder in Afrika dazu, mit Spielwaren Geld zu verdienen. Die Weiterverarbeitung von Müll dürfe deshalb nicht zu einem trivialen Markenzeichen eines von Armut geprägten Kontinents werden.

dpa

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