Kölner Karneval

Junge Frau offenbar vergewaltigt und Moderatorin begrapscht

Köln - Trotz des hohen Polizeiaufgebots kam es vereinzelt beim Kölner Karneval zu sexuellen Übergriffen. Eine Moderatorin wurde direkt vor der Kamera begrapscht.

Die Polizei in Köln hat ihre Lehren aus der Silvesternacht gezogen und ihr Aufgebot während der Karnevalszeit deutlich erhöht. Trotzdem kam es auch zu Beginn der "fünften Jahreszeit" in der Domstadt zu kriminellen Handlungen. 

Wie die Kölnische Rundschau berichtet, verzeichnet die Kölner Polizei bis zum Freitagmorgen 181 Festnahmen - "23 Taschendiebstähle, 143 Körperverletzungen und sechs Raubstraftaten". Auch zu sexuellen Übergriffen sei es gekommen, schreibt der Express unter Berufung auf die Polizei.

17-Jähriger vergewaltigt offenbar junge Frau

Der schwerste Fall soll sich in der Nacht in der Aachener Straße ereignet haben: Ein 17-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan hat offenbar eine junge Frau bewusstlos geschlagen und anschließend vergewaltigt. Das berichten der Kölner Express und die Bild-Zeitung. Die Polizei ermittelt noch die Hintergründe. 

Vor der Tat soll der Verdächtige, der mittlerweile festgenommen wurde, seinem Opfer pornographische Videos auf seinem Smartphone gezeigt haben.

"Eine Hand landete auf meiner Brust"

Ein sehr dreister Fall ereignete sich direkt vor laufender Kamera am Alten Markt in Köln: Während einer Live-Übertragung des belgischen TV-Senders RTBF wurde die Moderatorin Esmeralda Labye von zwei Männern belästigt. Einer der beiden wurde besonders aufdringlich: "Erst machte er nur Faxen hinter mir. Dann landete eine Hand auf meiner Brust. Ich war schockiert“, zitiert der Express die 42-jährige Moderatorin.

Bisher konnten die Täter noch nicht gefasst werden. Dank der Aufnahmen des Senders stehen die Chancen jedoch gut, dass sie bald ausfindig gemacht sind. Die Stadt Köln habe sich bei Esmeralda Labye bereits entschuldigt, berichtet der Express. 

lc/anh

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Screenshot RTBF

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