Auf Liste: „Europes most wanted“

Mädchen zweimal vergewaltigt: Polizei sucht diesen Tatverdächtigen

Die Polizei sucht diesen mutmaßlichen Vergewaltiger.
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Die Polizei sucht diesen mutmaßlichen Vergewaltiger.

Köln - Staatsanwaltschaft und Polizei Köln sind auf der Suche nach dem 32-jährigen deutschen Staatsangehörigen Soheil Omid Kholossian. Der gebürtige Darmstädter soll eine 16-jährige Kölnerin zweimal vergewaltigt haben.

Die vermeintlichen Taten von Soheil Omid Kholossian, ein deutscher Staatsbürger, liegen knapp drei Jahre zurück. Dem 32-Jährigen wird vorgeworfen, im November 2017 eine damals 16-jährige Kölnerin zweimal sexuell missbraucht zu haben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Beschuldigte sein Opfer am Kölner Hauptbahnhof kennengelernt haben. Kurz darauf habe es ein Treffen gegeben, bei dem der mutmaßliche Täter das Mädchen misshandelt haben soll. In der Folge habe Soheil Omid Kholossian großen psychischen Druck auf das Opfer ausgeübt und sogar mit einem vermeintlichen Suizid gedroht. Das habe die 16-Jährige dazu veranlasst, sich nochmals mit ihm zu treffen.

Auf Liste von Europol: „Europes most wanted“

Der Beschuldigte soll sie in seiner damaligen Wohnung in Kerpen dann nochmals vergewaltigt haben. Die Ermittler gehen Hinweisen nach, wonach sich der Gesuchte derzeit auch im Ausland aufhalten könnte. Daher steht der 32-Jährige seit dem 27. Oktober auf der Liste „Europes most wanted“. Auf dieser Fahndungsliste stehen die meistgesuchten Schwerverbrecher und Terroristen von Europol.

Die Taten sollen sich Polizeiangaben zufolge zwischen dem 15. und 27. November zugetragen haben. Der Gesuchte ist 1,77 Meter groß und hat ein großes Löwenkopf-Tattoo am linken Oberarm. Weitere Bilder und Informationen zu Soheil Omid Kholossian.

Hinweise, unter anderem zum Aufenthaltsort, nimmt die Polizei Köln unter der Telefonnummer 0221 229 0 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. Die EMW-Liste von Europol besteht seit 2016 und geht auf eine Initiative des europäischen Zielfahndungsnetzwerks ENFAST (European Network of Fugitive Active Search Teams) zurück.

Sie bietet den Fahndungsdienststellen die Möglichkeit, ausgewählte Personenfahndungen über die Grenzen einzelner Staaten hinaus zu erweitern und damit die Erfolgsaussichten zu erhöhen.

mz

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