Kölner U-Bahn-Bau: Pfusch geht weiter

+
Im Skandal um den Bau der Kölner U-Bahn kommen weitere Schlampereien ans Licht.

Köln - Der Pfusch beim Bau der Kölner U-Bahn hat noch größere Ausmaße als bisher bekannt: Weitere Bauprotokolle für zwei unterirdische Baustellen sollen manipuliert worden sein.

Lesen Sie dazu auch:

Krisensitzung wegen Kölner U-Bahn

Schwere Mängel beim Kölner U-Bahnbau

Kölner U-Bahn-Bau: Organisierter Betrug?

Hochwasser bedroht Kölner U-Bahn

Das teilten die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) am Freitag mit. Damit trifft der Vorwurf von Schlamperei und kriminellen Machenschaften nun schon fünf der insgesamt acht neu entstehenden Bahnhöfe der Nord-Süd-Stadtbahn. Stabilisierende Eisenteile sollen in den Baugruben in teilweise drastischem Ausmaß fehlen. Erst am Donnerstag hatte der federführende Baukonzern Bilfinger Berger angesichts des wachsenden Drucks offensive Aufklärung versprochen. Die “Financial Times Deutschland“ berichtete, allerdings ohne Quellenangabe, für Bilfinger-Chef Herbert Bodner werde bereits ein Nachfolger gesucht.

dpa

Zurück zur Übersicht: Deutschland

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser