Krailling: Wer hat diesen grünen Van gesehen?

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Der Tatverdächtigte benutzte am Tattag den familieneigenen grünen Van, Kia Carnival

Krailling - Die Polizei sucht im Doppelmord an den Geschwistern Sharon und Chiara weiterhin nach Zeugen. Vor allem will sie wissen, wer in der Tatnacht einen grünen Kia Carnival gesehen hat.

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Bei einer Suchaktion von 300 Polizisten sei am Montag nichts gefunden worden, was mit der Tat in Zusammenhang stehe, sagte Oberstaatsanwältin Andrea Titz am Dienstag. Die Ermittler vermuten, dass der Verdächtige Thomas S. nach dem Mord auf seinem Heimweg nach Peißenberg blutige Kleidung weggeworfen hat. Titz sagte, eine weitere Suchaktion sei vorerst nicht geplant.

Der Oberstaatsanwältin zufolge wurde derweil ein Strick nach DNS-Spuren untersucht, mit dem eines der Mädchen gewürgt worden war. Ein Ergebnis könne aber noch nicht veröffentlicht werden, sagte sie.

Bisher sicherte das Kommissariat für Spurensicherung rund 800 Spuren. Die Auswertung wird nach Angaben der Polizei noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Auch ist die Spurensicherung am Tatort noch nicht gänzlich abgeschlossen. Die bisherigen, noch nicht abschließenden Spurenauswertungen untermauerten den Tatverdacht gegen den in Haft sitzenden Onkel der beiden getöteten Mädchen. Einzelheiten hierzu können aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht bekannt gegeben werden.

Die Ermittlungen dauern an.

Zeugenaufruf: Der Tatverdächtigte benutzte am Tattag den familieneigenen grünen Van, Kia Carnival, zugelassen im Bereich Weilheim (WM) i. Oberbayern. Auffallend ist ein Unfallschaden an der Stoßstange vorne rechts. Personen, die das Fahrzeug in der Tatnacht vom 23. auf 24. März bzw. in den frühen Morgenstunden im Bereich Krailling oder zwischen Krailling und Feldafing gesehen haben, werden gebeten sich mit der „Soko Margarete“ unter 089 / 29 10 - 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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