Kühe werden wild: Polizist greift zur Waffe

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Nach den gezielten Schüssen gibt es jetzt zwei Kühe weniger auf dieser Welt.

Werne/Unna - Kühe außer Kontrolle: Polizisten haben im nordrhein-westfälischen Werne auf zwei wildgewordene Kühe geschossen.

Wie die Polizei in Unna in der Nacht zum Mittwoch mitteilte, waren die beiden Tiere von einem Bauernhof ausgebüxt und hielten sich in gefährlicher Nähe zur A1 auf. “Sie waren außer Kontrolle und kamen bis zu 100 Meter an die Autobahn heran“, sagte ein Polizeisprecher. “Das ist wie bei den Menschen - wenn erst mal ein bisschen Adrenalin ausgeschüttet worden ist, wenn sie einmal wild geworden sind, ist es schwer, sie wieder zu beruhigen.“

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Tierärzte und Jäger konnten in der Dunkelheit nicht an die Kühe herankommen. Auch der Einsatz eines Polizeihubschraubers blieb erfolglos. Mehr als vier Stunden waren die wildgewordenen Kühe in der Dunkelheit unterwegs. Als auch der Versuch scheiterte, die unruhigen Tiere mit Hilfe einer dritten, friedlichen Kuh - einer sogenannten “Leitkuh“ - zurück in den Stall zu locken, habe es für die Beamten nur eine Möglichkeit gegeben: Sie erlegten die beiden Wiederkäuer mit gezielten Schüssen und der Hilfe von Nachtsichtgeräten an den Gewehren. “Wir haben alles versucht“, sagte ein Polizeisprecher. “Aber die Möglichkeiten waren irgendwann ausgeschöpft und die Sicherheit der Menschen geht einfach vor.“

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