Wissenswertes über die Zucchini

Giftige Zucchini: Darauf müssen Hobbygärtner achten

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Landkreis - Immer mehr Fälle über Vergiftungen durch Bitterstoffe in Zucchini werden bekannt. Hier erfahren Sie, wie man vorbeugen kann und was man beachten sollte:

Hobbygärtner sollten dieses Jahr beim Essen der selbst gepflanzten Zucchini aufpassen. Unter anderem durch die große Hitze bilden sich in Kürbisgewächsen wie Zucchini oder Gurken aktuell vermehrt giftige Bitterstoffe. 

Wie bereits berichtet, ist ein 79-jähriger Heidenheimer den Folgen einer Vergiftung durch einen Zucchinieintopf erlegen, andere wurden schwer verletzt. Bei dem Gift handelt es sich um sogenannte Cucurbitacine. Diese können bereits in sehr geringen Dosen schwere Schädigungen im Darmbereich hervorrufen, sagte Christian Weidner vom Landesgesundheitsamt Oberschleißheim gegenüber Radio Charivari

Eigentlich sind die Giftstoffe schon längst aus den Speisegewächsen herausgezüchtet worden. Durch eine unbeabsichtigte Rückkreuzung, beispielsweise mit Zierkürbissen im Garten, kann es jedoch zur erneuten Bildung dieser Bitterstoffe kommen. Deshalb sollte man als Hobbygärtner darauf achten, für den Verzehr bestimmtes Gemüse möglichst nicht neben Ziergewächsen anzubauen, um einer Vergiftung schon im Voraus entgegenzuwirken. 

Geschmackstest: Ist die Zucchini bitter?

Zudem sollte der Geschmack des Gemüses beachtet werden: Schmeckt es mäßig bis stark bitter, sollte man es auf gar keinen Fall, weder roh noch gekocht, zu sich nehmen.

Quelle: Radio Charivari

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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