Schwere Verletzungen im Gesicht 

Kampfhunde-Attacke auf 15-Jährigen: Hunde auf Opfer gehetzt? Junge (16) in Haft

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Der 15-Jährige wurde umgehend in eine Klinik gebracht. Er erlitt schwere Verletzungen im Gesicht. 

Ein 15-Jähriger wurde im Juni von zwei Kampfhunden angefallen und dabei schwer verletzt. Ein veröffentlichtes Video zeigt die brutale Attacke. Nun gibt es Festnahmen.

Update vom 2. Juli: Im Fall der Kampfhunde-Attacke in Leimen nahm die Polizei zwei junge Männer im Alter von 16 und 22 Jahren fest. Ihnen wird vorgeworfen, die Hunde auf den 15-Jährigen gehetzt zu haben. Der Junge ist seit der Attacke total entstellt. Darüber berichtet heidelberg24*. Wie die Polizei am Dienstag bekannt gibt, wurde der 16-Jährige in eine JVA eingeliefert. Der Haftbefehl des 22-Jährigen wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Gegen beide wird nun wegen Körperverletzung ermittelt. Dabei gehören die Kampfhunde gar nicht ihnen, sondern dem 21-jährigen Bruder des 16-Jährigen.

Das 15-jährige Opfer soll zusammen mit drei Freunden in Leimen unterwegs gewesen sein, als sie auf die Kampfhunde und die zwei Männer trafen. Sie baten sie, die Hunde festzuhalten – was sie zunächst auch getan haben. Doch plötzlich ließen sie los. Der 16-Jährige soll die Tiere sogar mit Worten „scharf gemacht“ haben, so die Polizei weiter. Der Junge wird von den Kampfhunden komplett zerbissen. Sein Gesicht ist teilweise durch die Bisse entstellt.

Zwei Kampfhunde verletzen 15-Jährigen in Leimen schwer: Video zeigt brutale Attacke

Update vom 13. Juni 2019: Die brutale Kampfhund-Attacke auf einen 15-Jährigen in Leimen schockiert noch immer, nun wurde ein Video von dem Angriff veröffentlicht. Darauf zu sehen: die beiden Hunde laufen zunächst hinter dem Jungen auf dem Fahrrad her, dann attackieren sie ihn brutal. Am Ende liegt das Opfer wehrlos auf dem Boden. Das Video können Sie hier sehen. Achtung: die Aufnahme könnte verstörend wirken! 

Wie die Polizei selbst bestätigt, wurden die beiden Hunde von dem Hundeführer nicht angeleint, sondern lediglich am Halsband festgehalten. Nur mit Gewalt konnte der 16-Jährige die beiden Hunde von dem 15-Jährigen losreißen. Im Gespräch mit RTL betont Dieter Klumpp von der Polizei Mannheim die äußerste Brutalität des Angriffs: "Es kommt immer mal wieder vor, oft auch im privaten Bereich, wo ein Hund mal nach einem Kind schnappt, aber in der Form, mit solch schweren Verletzungen haben wir das selten.“ Gegen den 16-jährigen Hundeführer wird nun ermittelt. 

Ursprungsmeldung vom 11. Juni 2019

Im baden-württembergischen Leimen ist ein 15-Jähriger von zwei Kampfhunden angefallen und schwer verletzt worden. Der 15-Jährige und zwei weitere Jugendliche fuhren am Montagabend auf Fahrrädern an einem 16-Jährigen vorbei, der mit zwei nicht angeleinten Kampfhunden unterwegs war, wie die Polizei mitteilte.

Der Hundeführer hielt die Tiere - laut Polizei zwei American Stafford Mix - zwar am Halsband fest, als die Jugendlichen vorbeifuhren. Als er die Hunde losließ, rannten diese aber den Fahrradfahrern hinterher und attackierten den 15-Jährigen.

Kampfhunde verletzten 15-Jährigen schwer: Polizei ermittelt 

Der Hundeführer konnte die Kampfhunde nur mit "körperlicher Gewalt" von ihrem Opfer trennen, erklärte das Polizeipräsidium Mannheim. Das Opfer erlitt schwere Bisswunden im Gesicht und am Körper und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt nun gegen den 16-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die Hunde, die seinem Bruder gehören, wurden beschlagnahmt.

Über die Attacke von zwei Kampfhunden auf einen 15-Jährigen berichtet auch heidelberg24.de*.

In New York ereignete sich am Montag ein dramatisches Unglück. Im New Yorker Stadtteil Manhattan ist ein Hubschrauber auf dem Dach eines Hochhauses verunglückt. Mindestens ein Mensch ist dabei ums Leben gekommen.

Zu einem wahren Eltern-Albtraum kam es bei einer brutalen Hund-Attacke auf einen Fünfjährigen in Celle bei Hannover, wie nordbuzz.de* berichtet.

AFP

*heidelberg24.de und nordbuzz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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