Randale in Berlin und Hamburg

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Berlin/Hamburg - In Berlin und Hamburg hat es in der Nacht gewalttätige Ausschreitungen linker Gruppen gegeben. Randalierer warfen Autos um, demolierten Geschäfte und bewarfen Polzeibeamte mit Steinen und Flaschen.

Nach Demonstrationen zum „Revolutionären 1. Mai“ in Berlin und Hamburg haben sich Linksautonome in beiden Städten Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. In Berlin-Kreuzberg warfen nach der friedlichen Demonstration Randalierer mit Steinen und Flaschen auf Beamte, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Polizei versuchte frühzeitig, Gewalttäter aus der Menge herauszuholen und setzte dabei auch Schlagstöcke ein. Es gab mehrere Festnahmen. Ein Beamter wurde durch einen stumpfen Gegenstand am Rücken schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Berliner Polizei hat nach dem 1. Mai-Einsatz in Kreuzberg Ermittlungen wegen Körperverletzung im Amt gegen einen ihrer Beamten eingeleitet. Der Polizist soll eine bereits am Boden liegende Demonstrantin getreten habe, teilte Polizeisprecher Frank Millert mit. Dies sei auf einem Video im Internet zusehen.

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Die Hamburger Polizei ist mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten vorgegangen. Im Anschluss an eine Demonstration wurden Einsatzkräfte im Schanzenviertel am S-Bahnhof Sternschanze mit Flaschen und Steinen beworfen sowie Böller gezündet. Daraufhin löste die Polizei die Versammlung auf und setzte drei Wasserwerfer ein. Der S-Bahnhof wurde gesperrt. „Es hat sich hochgeschaukelt“, so Polizeisprecher Ralf Meyer. „Irgendetwas hat auch gebrannt und gequalmt.“ Auch ein Müllcontainer wurde in Brand gesetzt, die Flammen wurden von einem Wasserwerfer gelöscht. Zu der Eskalation kam es erst, als sich die Abschlusskundgebung weitgehend aufgelöst hatte. Bereits in der Nacht zum 1. Mai war es im Schanzenviertel zu Ausschreitungen gekommen.

Mai-Demonstrationen in Deutschland

Quelle: rosenheim24.de

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