Loveparade: Daran starben die Opfer

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Menschen trauern um die Opfer der Loveparade.

Düsseldorf - Die Todesursachen aller 20 Loveparade-Opfer sind geklärt.  Das gab die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Dienstag in Düsseldorf bekannt.

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Danach sind alle an Brustquetschungen gestorben. Kraft wies damit frühere Meldungen zurück, wonach die meisten Opfer zu Tode stürzten. Der Befund legt nahe, dass die Opfer in der Menschenmenge erdrückt wurden. Die zentrale Trauerfeier soll am Samstag um 11.00 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche stattfinden. Unterdessen zieht der Schauplatz der Loveparade-Tragödie immer mehr Schaulustige an. Am Dienstagnachmittag waren auf der für den Autoverkehr gesperrten Straße mehrere hundert Menschen unterwegs, viele hätten Erinnerungsfotos geschossen. Trauernde seien inzwischen eher in der Minderheit, sagte ein Augenzeuge.

Trauer um die Toten der Loveparade

Bilder: Trauer um die Toten der Loveparade

Am Montagabend hätten rund 1000 Besucher die Unfallstelle besucht, sagte ein Duisburger Polizeisprecher. Viele Neugierige seien durch die Tunnel bis zu der Rampe gelaufen, die hoch auf das Festgelände führt. Dort waren am Samstag zahlreiche Besucher verletzt oder getötet worden. Gegen Fußgänger im Tunnel sei nichts einzuwenden, solange sie sich friedlich verhielten, sagte der Sprecher.

Massenpanik auf der Loveparade

Bilder: Massenpanik auf der Loveparade

dap/dapd

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