Loveparade-Tragödie: 18 Tote identifiziert

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Menschen trauern um die Toten der Loveparade.

Duisburg - Nach der Tragödie bei der Loveparade in Duisburg hat die Polizei 18 der 19 Toten identifiziert. Bei der Massenpanik starben elf Frauen und acht Männer.

Unter den Toten sind elf Deutsche, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Duisburg am Sonntag berichteten. Hinzu kommen Opfer aus den Niederlanden, Australien, Italien, China und Bosnien. Zwei junge Spanierinnen sind ebenfalls unter den Opfern. Bei ihnen handle sich um Studentinnen, teilte am Sonntag das Außenministerium in Madrid mit. Ob die beiden in Deutschland lebten oder dort zu Besuch waren, stand zunächst nicht fest. Zudem seien vier Spanier verletzt worden. Insgesamt wurden bei der Katastrophe 342 Menschen verletzt.

Wie die Ermittler weiter mitteilten, lag der Unglücksort außerhalb des Tunnels. “Zu Todesfällen kam es ausschließlich außerhalb des ebenfalls zum Veranstaltungsgelände gehörenden Tunnels.“ 16 Tote seien auf der westlichen Seite der Zugangsrampe gefunden worden, davon 14 im Bereich einer abgesperrten Metalltreppe und zwei an einer Plakatwand zu Anfang des Aufgangs. Bereits vor dem Unglück habe die Polizei die Öffnung einer zweiten Rampe veranlasst. Zu keiner Zeit habe die Polizei den Zugang am oberen Ende der Rampe gesperrt.

dpa

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