Messer-Attacke: Rockerkrieg fordert neue Opfer

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Nach der Messerattacke nahmen Polizeibeamte in Kiel einen Mann fest.

Kiel - Der Krieg zwischen den Rockerbanden "Hells Angels" und "Bandidos" fordert neue Opfer. In Kiel wurden zwei Männer vor einem Fitnessstudio niedergestochen. Im Studio wurden neun "Bandidos" verhaftet.

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Im Rockerkrieg zwischen den “Hells Angels“ und den “Bandidos“ im Norden Deutschlands reißt die Serie von Überfällen nicht ab. Zwei junge Männer wurden am späten Montagabend vor einem Fitnessstudio in Kiel niedergestochen.

Ein 21 Jahre alter Mann kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Er soll zum Umfeld der Rockerbande “Bandidos“ gehören. Ein 20-Jähriger wurde leicht verletzt, wie die Polizei berichtete.

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Kurz nach dem Angriff nahmen die Beamten neun “Bandidos“- Mitglieder fest, die sich vor dem Studio versammelt hatten. Damit sollte eine mögliche weitere Auseinandersetzung verhindert werden. Die Täter konnte die Polizei zunächst nicht fassen.

Zwischen den Banden war es in den vergangenen Monaten immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Die “Bandidos“ versuchen, im Bundesland Schleswig-Holstein Fuß zu fassen. Es soll vor allem um Marktanteile in Drogenhandel und Prostitution gehen.

Erst in der vergangenen Woche hatte ein unbekannter Täter auf das Haus des “Hells Angels“-Anführers in Kiel geschossen. Dabei wurde niemand verletzt.

dpa

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