„Casting“ der US-Armee scheitert an Protesten

Kassel - Die US-Streitkräfte waren in Deutschland auf „Casting-Tour“: In Kassel wollte die Army Statisten für Manöver finden. Nach Protesten musste das Vorsprechen abgesagt werden.

Die US-Streitkräfte in Kassel sind auf ihrer Suche nach ausländischen Manöverstatisten vorerst gescheitert. Nach Protesten wurde ein Vorsprechen für arabische und türkische, aber auch deutsche Bewerber am Donnerstag abgesagt.

Nach erfolgreichem Casting hätten die Laiendarsteller auf Übungsplätzen der US Army Iraker, Afghanen oder Kosovaren spielen sollen, um die Soldaten im Umgang mit fremden Kulturen zu schulen. Etwa zehn Demonstranten hatten gegen das “Kriegsspiel“ protestiert. Auch die Bundeswehr simuliert kritische Situationen für ihre Soldaten, bevor diese in Auslandseinsätze geschickt werden. Die Mitspieler sind jedoch oft Soldaten von anderen Einheiten.

dpa

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