Nach Alkoholfahrt: EKD hält an Käßmann fest

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Hannover - Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat seiner Vorsitzenden Margot Käßmann nach deren Alkoholfahrt das Vertrauen ausgesprochen.

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Bischöfin Käßmann fuhr mit 1,54 Promille

In einer kurzfristig anberaumten Telefonkonferenz hatten sich die 14 Mitglieder des Rates am Dienstagabend einmütig hinter Käßmann gestellt, wie EKD- Pressesprecher Reinhard Mawick am Mittwoch mitteilte. Auf der nächsten regulären Ratssitzung in dieser Woche solle der Fall abschließend bewertet werden. “In ungeteiltem Vertrauen überlässt der Rat seiner Vorsitzenden die Entscheidung über den Weg, der dann gemeinsam eingeschlagen werden soll“, hieß es in der Mitteilung.

Käßmann fuhr mit 1,54 Promille in ihrem Dienstwagen

Die EKD-Chefin war am Samstagabend mit 1,54 Promille am Steuer ihres Dienstwagens gestoppt worden. Sie hatte an einer großen Kreuzung im Stadtzentrum von Hannover eine rote Ampel missachtet. Käßmann hatte die Fahrt zutiefst bedauert und erklärt, sich den rechtlichen Konsequenzen stellen zu wollen.

Die Präses der EKD-Synode und Grünen-Politikerin Katrin Göring- Eckardt hatte am Dienstagabend in der ARD-“Tagesschau“ gesagt: “Das ist nicht akzeptabel, dass man mit 1,5 Promille Auto fährt.“ Wann sich die EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann öffentlich zu ihrer Fahrt äußern wird, ist nicht bekannt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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