Nach Erdrutsch: Bergung persönlicher Gegenstände

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Die Luftaufnahme zeigt das Ausmaß des Erdrutsches vom 18.07.2009 am Concordiasee in Nachterstedt (Salzlandkreis).

Nachterstedt - Die nach dem Erdrutsch in Nachterstedt geräumten Häuser werden noch einmal von Experten betreten, damit die früheren Bewohner persönliche Gegenstände von ideellem Wert retten können.

Die 42 Evakuierten dürfen selbst nicht noch einmal zurück. Darüber wurden sie am Montagabend informiert. Grundlage für die Entscheidung ist ein Gutachten über die Situation an der Unglücksstelle, das die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft erstellt hat. Demnach besteht dort ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko.

Bilder von der Unglücksstelle

Erdrutsch: Haus in See versunken

Am 18. Juli hatte ein gewaltiger Erdrutsch in dem ehemaligen Bergbaugebiet zwei Häuser mehr als 100 Meter in die Tiefe gerissen und drei Menschen begraben. Eine Anhöhe brach weg und stürzte in den Concordiasee. Ursache war nach Angaben der Experten ein leichtes Erdbeben. Voraussichtlich am Samstag wollen ausgebildete Kräfte unter anderem von der Bergrettung in die gefährdeten Häuser gehen. Auf der Versammlung hieß es, nur wenige der früheren Bewohner wollten das Angebot nutzen. Die meisten haben bereits einen Schlussstrich gezogen, nachdem sie zwei Tage nach dem Unglück noch einmal für eine halbe Stunde in ihre Häuser durften.

ap

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