Neue Abbrüche drohen - See weiter abgesperrt

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Die Sicherheitsvorkehrungen am Concordia-See in Nachterstedt werden verstärkt.

Nachterstedt - Die Sicherheitsvorkehrungen am Concordia-See in Nachterstedt werden verstärkt. Bauzäune und Erdwälle werden errichtet. Es drohen neue Abbrüche in der Gefahrenzone. 

Einsatzkräfte hätten damit begonnen, Zufahrtsstraße und Wege zu dem 350 Hektar großen See zu sperren, teilte das Bergbau-Unternehmen LMBV am Mittwoch mit. Zudem werde ein privater Wachdienst beauftragt, am See Streife zu fahren.

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Die acht verlassenen Häuser in der unmittelbaren Gefahrenzone sollen zudem rund um die Uhr vor Plünderungen geschützt werden. Das Ufer um den Tagebausee ist komplett abgesperrt, bislang hielten Polizisten Schaulustige ab.

Erdrutsch: Haus im See versunken

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“Das Betreten des Geländes ist weiterhin gefährlich“, mahnte ein Sprecher des Katastrophenstabes in Nachterstedt. “Derjenige, der rein geht, kommt wahrscheinlich nicht mehr raus.“ Bei dem Unglück waren drei Menschen im Alter von 48, 50 und 51 Jahren ums Leben gekommen, als sie mit ihrem Haus in die Tiefe gerissen wurden. Auch die Hälfte eines Mehrfamilienhauses rutschte mit rund zwei Millionen Kubikmetern Erdmassen weg. Im See werden im Falle neuer Erdrutsche auch Flutwellen befürchtet.

dpa

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