Neue Risse in Erdrutsch-Siedlung Nachterstedt

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Die Luftaufnahme zeigt das Gebiet des Erdrutsches in Nachterstedt (Sachsen-Anhalt).

Nachterstedt - Neue Gefahr am Ort des Erdrutsches von Nachterstedt: Fachleute haben in der evakuierten Unglückssiedlung mit sieben Häusern weitere Risse entdeckt.

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Überwachung im Erdrutsch-Gebiet

Betroffen seien jetzt auch Gebäude, die etwas weiter weg von der Bruchstelle am Concordia- Tagebausee stehen, teilte der Landkreis am Donnerstag mit. “Die Erde ist weiter in Bewegung. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, wann weitere Erde abrutscht“, sagte eine Sprecherin.

Bilder vom Unglück am Corcordia-See

Erdrutsch: Haus in See versunken

Am 18. Juli hatten gigantische Erdmassen an dem noch nicht komplett gefluteten See zwei Häuser und drei Menschen in die Tiefe gerissen. 41 Menschen mussten nach der Katastrophe ihre Häuser für immer verlassen, weil akut weitere Erdrutsche drohen. Laut Landesbergamt hatten Experten an der Stelle zuletzt rund eine Woche lang keine Erdbewegungen festgestellt. Am Mittwoch hatten sie auch verdächtige Geräusche im Boden bemerkt und die Begehung des Geländes abgebrochen.

dpa

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