Ostdeutsche stehen auf Weihnachtssüßigkeiten

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Ostdeutsche und Männer kaufen viel früher Lebkuchen als Frauen und Westdeutsche, das ergab eine Studie.

Hannover - Ostdeutsche kaufen früher Weihnachtssüßigkeiten als Westdeutsche und Frauen lehnen den frühen Verkauf des kalorienreichen Gebäcks stärker ab als Männer, das ergab eine Studie.

Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH-Allianz, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Während nur 20 Prozent der Westdeutschen bis Mitte Oktober Weihnachtssüßigkeiten erworben hatten, waren es bei den Ostdeutschen mit 38 Prozent fast doppelt so viele.

Zugleich finden es allerdings fünf von sechs Befragten nicht gut, dass es bereits ab Ende August Lebkuchen und andere Leckereien zu kaufen gibt. Bei den Frauen lehnen dies sogar 91 Prozent ab, bei den Männern dagegen nur 77 Prozent. Ein früher Verkauf passe nicht zur Jahreszeit, lautet die Kritik. Jeder Sechste sieht sich dadurch sogar um seine eigentliche Weihnachtsstimmung gebracht.

Jeder sollte sich fragen, ob er “Schokoweihnachtsmänner schon an lauen Spätsommerabenden“ brauche, sagte die Ernährungsexpertin der KKH-Allianz, Anja Bettzieche. Und selbst in der eigentlichen Advents- und Weihnachtszeit könne Weihnachtsstimmung auch beim Genuss von Nüssen, Bratäpfeln oder Mandarinen aufkommen.

dapd

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