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Schock nach Landung

Corona-Infizierter (51) stirbt in Urlaubsflieger nach Hamburg - neue Details

Ein Flugzeug hebt bei Sonnenuntergang von einem Flughafen ab
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Ein Flugzeug hebt bei Sonnenuntergang von einem Flughafen ab (Symbolbild).

Als alle Passagiere das Flugzeug verließen, blieb ein Mann leblos zurück: Ein 51-Jähriger ist auf seinem Heimflug nach Deutschland gestorben. Sein Tod war zunächst nicht aufgefallen. 

Hamburg – An Bord einer Pegasus-Maschine von Istanbul nach Hamburg ist in der vergangenen Woche ein Passagier gestorben. Einen entsprechenden Bericht des „Hamburger Abendblatts“ hat ein Polizeisprecher bestätigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 51 Jahre alte Mann, der aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein stammt, „während des Flugs verstorben ist“. Inzwischen könne ausgeschlossen werden, dass der Mann mit russischen Wurzeln bereits tot an Bord gebracht worden sei.

Das Flugzeug war am vergangenen Mittwoch (27. Oktober) gegen 13 Uhr gelandet. Als die Passagiere ausstiegen, wurde der leblose Mann entdeckt. „Der Mann war Alleinreisender, er hatte einen Fensterplatz“, sagte der Polizeisprecher. Womöglich habe er den Kopf angelehnt und die Augen geschlossen gehabt, weshalb sein Tod während der Reise nicht aufgefallen und er für einen Schlafenden gehalten worden sei, sagte er. Außerdem habe in dem Flugzeug Maskenpflicht geherrscht.

Obduktion bestätigt Corona-Infektion

Das „Hamburger Abendblatt“ berichtete, dass der Mann offenbar schwere Vorerkrankungen hatte. Er war demnach zudem mit dem Coronavirus infiziert. Der Zeitung zufolge hatten Gerichtsmediziner das Virus bei einer Voruntersuchung des Leichnams nachgewiesen. Die Hamburger Gesundheitsbehörde wollte sich aus Datenschutzgründen am Montag nicht näher zu dem Fall äußern. Unklar ist damit bislang, welche Folgen der Leichenfund für die Mitreisenden hat – sprich, ob diese nun womöglich in Corona-Quarantäne müssen.

Unter vollständiger Einhaltung der Covid-19-Bestimmungen zwischen Deutschland und der Türkei durfte der Passagier nach Nachweis seines vollständigen Impfstatus den Flug von Istanbul nach Hamburg antreten, berichtet die „Bild“. Bei Flugreisen auf Hochrisikogebieten wie der Türkei nach Deutschland gilt die 3G-Regel: Passagiere müssen entweder geimpft, genesen oder getestet sein. Es ist also wahrscheinlich, dass die Erkrankung aufgrund einer vorgelegten Impf- oder Genesenen-Bescheinigung nicht bemerkt wurde. Die Ermittlungen in diesem Punkt laufen laut der Hamburger Gesundheitsbehörde auf Hochtouren.

Der Polizeisprecher sagte, ein Fremdverschulden könne ausgeschlossen werden. Man gehe von einer natürlichen Todesursache aus. Eine inzwischen durchgeführte Obduktion ergab, dass er mit dem Corona-Virus infiziert war.

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Erneut hat es in einem Urlaubsflieger dramatische Sezenen gegeben: Während eines Fluges vom Flughafen Köln-Bonn in den ägyptischen Urlaubsort Hurghada ist ein Passagier gestorben. Es habe bei dem Flug am Samstag einen medizinischen Notfall gegeben, sagte ein Unternehmenssprecher. Der Passagier wurde von der Crew medizinisch versorgt. Doch auch die Notärzte nach einer Notlandung in Österreich konnten den 71-Jährigen nicht retten.

mh/dpa

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