Fall Bögerl: Wurde Frauenleiche bei Suchaktion übersehen?

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Wurde die Frauenleiche bei der Suchaktion nach Maria Bögerl übersehen? Möglicherweise wurde der Leichnam auch erst danach in dem Waldstück bei Heidenheim abgelegt.

Heidenheim - Wurde die Frauenleiche, die heute bei Heidenheim entdeckt wurde, bei der groß angelegten Suchaktion nach Maria Bögerl übersehen? Darüber rätselt nun die Polizei. Es gibt verschiedene Theorien.

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Die Polizei in Heidenheim rätselt darüber, ob die Suchmannschaften in den vergangenen Wochen die Frauenleiche übersehen haben. Die Tote wurde am Donnerstagabend von einem Spaziergänger mit Hund entdeckt. Möglicherweise seien an der Stelle nur Bereitschaftspolizisten ohne Suchhunde eingesetzt worden, sagte der Polizeisprecher John Brauer am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Es sei auch nicht auszuschließen, dass die Leiche erst später an dem Waldrand zwischen den Ortschaften Nietheim und Niesitz abgelegt wurde.

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Am Nachmittag soll bekanntgegeben werden, ob es sich bei der entstellten Leiche um die am 12. Mai entführte Bankiersfrau Maria Bögerl handelt. Der Spaziergänger hatte die Leiche am Donnerstagabend kurz vor 20.00 Uhr entdeckt und die Polizei alarmiert. Die entstellte Frau lag unter einem Reisighaufen. In der Nähe gibt es laut Polizei zahlreiche solcher kleinen Holzhaufen. Ob die Leiche daher möglicherweise übersehen wurde, sei reine Spekulation.

Der Spaziergänger kann sich keine Hoffnung auf die ausgesetzte Belohnung von 100 000 Euro machen. Dieses Geld wurde nur für Hinweise in Aussicht gestellt, die zur Freilassung der Entführten führen.

dpa

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