Porsche-Tuner Gemballa in Südafrika entführt?

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Das Geschäft des Sportwagenhändlers Uwe Gemballa in Leonberg. Der 51-Jährige wird seit einigen Tagen in Südafrika vermisst.

Stuttgart - Der bekannte Porsche-Veredler Uwe Gemballa ist in Südafrika verschwunden. Medienberichten zufolge fiel der Sportwagen-König vor zwölf Tagen einer Entführung zum Opfer.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit, ob es sich um eine Entführung handelt, wie eine Sprecherin der Behörde am Freitag in Stuttgart sagte. Bislang seien die Gründe aber noch unklar. “Es gibt viele Gründe, warum ein Mensch verschwindet“, sagte die Sprecherin. “Wir haben keinen Kontakt und wissen nicht, wo er ist.“

Nach Informationen der “Bild“-Zeitung (Freitag) war der 54-Jährige am 8. Februar nach Johannesburg geflogen. Aus einem Hotel hat er dem Bericht zufolge seine Frau angerufen und sie gebeten, ihm eine Million Euro Lösegeld zu überweisen. Danach sei der Geschäftsmann nicht mehr auf seinem Handy erreichbar gewesen. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft machte dazu keine Angaben.

Der 54-Jährige ist Chef der Gemballa Automobiltechnik GmbH & Co. in Leonberg bei Stuttgart mit 40 Mitarbeitern. Die Firma ist auf die technische Verfeinerung und optische Aufwertung meiste teurer Autos spezialisiert. Die Flitzer aus der exklusiven Werkstatt kosten zwischen 250 000 und 700 000 Euro. Getunt werden fast ausschließlich Porsches. Gemballas Firma ist nur wenige Kilometer vom Stammwerk der Sportwagenschmiede in Stuttgart-Zuffenhausen entfernt. Die meisten der betuchten Kunden kommen aus dem Nahen Osten und Russland. Namen nannte der Sprecher nicht. Weltweit arbeitet die Firma mit mehr als zehn Partnern und Vermittlern zusammen.

dpa

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