Post schränkt im Sommer Zustellung ein

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Bonn - Die Deutsche Post schickt an Montagen im Sommer weniger Briefträger auf die Straße, um Kosten zu senken. Die Post reagiere damit auf saisonbedingt deutlich niedrigere Sendungen, erklärte der Konzern.

Die Brieflaufzeiten verschlechterten sich dadurch aber nicht, versicherte Post-Sprecher Uwe Bensien: “Das einzige, was die Kunden merken werden, ist, dass sie Montags weniger Werbepost im Briefkasten haben.“ Die Post hatte im vergangenen Jahr erstmals ihren Betrieb in der flauen Sommerzeit in mehreren Bereichen heruntergefahren, um Produktionskosten zu sparen. Diesmal begann die Aktion am (gestrigen) Montag und soll bis 23. August dauern. In Absprache mit den Werbekunden würden die Sendungsströme so gesteuert, dass möglichst wenige Infopost-Werbesendungen an Montagen zugestellt werden müssten.

Postwurfsendungen, also unadressierte Werbepost, würden an Montagen gar nicht zugestellt. Dadurch könnten die Briefträger Urlaub und Überstunden abbauen, während angesichts geringerer Postmengen Kollegen zeitweise zwei Bezirke versorgen könnten. Das Unternehmen könne damit Kosten sparen, sagte Bensien. Zudem sollen für drei Wochen im Juli und August drei Briefzentren (Suhl, Bautzen und Starnberg) ganz geschlossen werden. Die Sortierarbeit werde auf Nachbarstandorte verlagert, erklärte der Konzern und versicherte, dass der Kunde das gar nicht bemerken werde, da wegen des traditionell niedrigen Postaufkommens in dieser Zeit die Arbeit problemlos erledigt werden könne.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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