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Privatsender bestehen auf Werbeverbot für ARD und ZDF

Hamburg/Berlin - Die geplante Reform der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geht den Privatsendern nicht weit genug. Sie fordern ein absolutes Werbeverbot für ARD und ZDF.

Die Rundfunkkommission der Länder hatte sich am Mittwoch in Berlin jedoch lediglich darauf geeinigt, das Sponsoring von Sendungen nach 20 Uhr zu verbieten, ausgenommen sind Sportereignisse. So ende das Reformvorhaben “jedenfalls mit Blick auf die angekündigte Werbe- und Sponsoringfreiheit von ARD und ZDF als Rohrkrepierer“, sagte der Vorsitzende des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT), Jürgen Doetz, am Donnerstag in Berlin.

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Die Medienpolitik habe mit der geplanten Reform, die voraussichtlich mit dem neuen Rundfunkstaatsvertrag 2013 in Kraft treten wird, “die Chance für Systemgerechtigkeit vertan und Glaubwürdigkeit verspielt“, kritisierte der VPRT in seiner Pressemitteilung weiter. Die Politik sei sich ja weitgehend einig darüber, dass Werbefreiheit das richtige Mittel sei, um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk von den Privatsendern abzuheben. Es gebe dann keine Konkurrenz der Systeme mehr um Marktanteile und somit um Werbekunden.

Das Grobkonzept der Reform - weg von einer geräteabhängigen Gebühr und hin zu einer Haushaltsabgabe - begrüßte der VPRT. “Die Reform des Rundfunkgebührenmodells war überfällig.“ Allerdings müsse der “konkrete Finanzbedarf“ der öffentlich-rechtlichen Anstalten ernsthaft überprüft werden.

dpa

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