Raser zahlten mehr als 180 Mio. Euro Bußgeld

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Wegen zu schnellen Fahrens kassierten die Länder im vergangenen Jahr über 180 Millionen Euro von Autofahrern.

Berlin - Die Länder haben im vergangenen Jahr 180,7 Mio. Euro Bußgelder für zu schnelles Fahren kassiert. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor.

In den vergangenen vier Jahren zahlten die Raser zusammen 808,7 Millionen Euro. In der Statistik erfasst wurden die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen ab 40 Euro. Die höchsten Einnahmen machten Nordrhein-Westfalen (40,6 Millionen) Bayern (26,1 Millionen) und Niedersachsen (25,3 Millionen). Am Ende der Bußgeld-Rangliste stehen das Saarland (1,3 Millionen), Bremen (1,9 Millionen) und Berlin (2,3 Millionen).

ADAC-Sprecher Andreas Hölzel sagte der “Leipziger Volkszeitung“ zu den Ergebnissen, es sei auffallend, dass einige Bundesländer wie Hessen oder das Saarland ihre Einnahmen steigern konnten, während fast alle anderen weniger einnahmen. “Wir prüfen jetzt ob es daran lag, ob in diesen Ländern mehr kontrolliert wurde oder ob es dort mehr Verkehrsaufkommen gab“, wurde Hölzel zitiert.

Der ADAC rechnet damit, dass in diesem Jahr die Einnahmen deutlich steigen werden. “Denn in diesem Jahr wurden die Bußgelder zum 1. Januar deutlich erhöht, sagte Hölzel der Zeitung.

ap

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