Riesiger Falschgeld-Fund in Schleswig-Holstein

Henstedt-Ulzburg - Die Blüten wurden bereits seit einigen Monat in Umlauf gebracht. Doch jetzt ist der norddeutschen Polizei der bisher größte Fund von Falschgeld in Schleswig-Holstein gelungen.

Fahnder des Landeskriminalamtes beschlagnahmten Blüten im Nennwert von 320.000 Euro, wie die Staatsanwaltschaft Kiel am Donnerstag mitteilte. An einem Autohof in Henstedt-Ulzburg nördlich von Hamburg nahm ein Spezialeinsatzkommando am frühen Dienstagmorgen zugleich einen 34- und einen 45 Jahre alten Verdächtigen fest. Die Männer sollen das Falschgeld an dem Rasthof zum Kauf angeboten haben. Bei Durchsuchungen in drei Wohnungen in Bad Bramstedt, Kaltenkirchen und Quickborn nahm die Polizei einen weiteren 48 Jahre alten Mann fest. Gegen ihn und den 34 Jahre alten Mann wurden Haftbefehle erlassen.

Das Falschgeld gehört nach Angaben der Polizei zu einer Serie von 50-Euro-Banknoten, die seit Sommer 2009 vermehrt in kleineren Chargen im norddeutschen Raum in Umlauf gebracht wurden. Die Ermittlungen zur Herkunft des Falschgeldes dauern an.

dapd

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