Wissenschaftler glaubt: Kommunistin liegt in der Charité, ihr Grab ist leer

Rosa Luxemburgs Leiche entdeckt?

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Wurde vor 90 Jahren ermordet: die KPD-Führerin Rosa Luxemburg

Berlin - Offenbar birgt die Berliner Charite seit 90 Jahren ein gruseliges Geheimnis: die kopflose Leiche der ermordeten Revolutionärin Rosa Luxemburg!

Prof. Dr. Michael Tsokos, Leiter der Rechtsmedizin an der weltberühmten Klinik, glaubt, eine dort seit Langem aufbewahrte Wasserleiche als die tote Sozialistin identifiziert haben.

Der Wissenschaftler im Spiegel: „Obwohl ihr Kopf, Hände und Füße fehlen, weist die Tote verblüffende Ähnlichkeiten mit der realen Rosa Luxemburg auf.“ Eine Untersuchung im Computertomographen ergab: Die etwa 40 bis 50 Jahre alte Frau hatte einen Hüftschaden und unterschiedlich lange Beine – wie Rosa Luxemburg. Die Mitbegründerin der Kommunistischen Partei litt unter einer angeborenen Hüftverrenkung und einer Beinlängen-Differenz.

Rosa Luxemburg war 47, als sie am 15. Januar 1919 zusammen mit Arbeiterführer Karl Liebknecht von rechten Freikorps-soldaten ermordet wurde.

Rechtsmediziner Tsokos ist sicher, dass das Grab von Luxemburg leer ist. Historiker hätten ihm berichtet, dass die SED Ende der 40er-Jahre Luxemburgs Leichnam exhumieren wollte – im Grab sei aber keine Leiche gewesen.

Warum der Kopf der Leiche fehlt, ist zwar noch ein Rätsel. Die fehlenden Hände und Füße sind für Tsokos ein weiterer Hinweis darauf, dass die Tote Luxemburg sein soll: Denn ihre Leiche wurde von ihren Mördern mit Gewichten an Händen und Füßen in den Landwehrkanal geworfen. „Treibt eine Leiche wochenlang im Wasser, kann es passieren, dass sich die Hände und Füße mit der Zeit ablösen.“

Quelle: tz online

Quelle: rosenheim24.de

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