Schweinegrippe: Erster deutscher Patient in Lebensgefahr

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Erstmals ringt ein mit der Schweinegrippe infizierter Patient in Deutschland mit dem Tod.

Bonn - Erstmals ringt ein mit der Schweinegrippe infizierter Patient in Deutschland mit dem Tod.

Eine Sprecherin der Uniklinik Bonn bestätigte am Dienstag Berichte von bild.de und des Kölner “Express“, wonach ein 35-jähriger Mann auf der Intensivstation in Lebensgefahr schwebt. Sein Zustand habe sich zwar gebessert, sei aber weiterhin kritisch.

Der 35-Jährige war vor einer Woche mit Grippesymptomen stationär aufgenommen worden. Bei ihm habe ein Grundrisiko bestanden, an jeder Grippe schwer zu erkranken, sagte die Sprecherin. Nähere Angaben wollte sie nicht machen.

Tamiflu soll angeschlagen haben

Laut “Express“ versagten die Organe des Mannes wegen des schweren Krankheitsverlaufs. Die Klinik-Sprecherin erklärte am Dienstag, das Anti-Grippemittel Tamiflu habe inzwischen angeschlagen. Eine Mutation des Virus könne ausgeschlossen werden.

In Deutschland gab es bislang noch keinen Schweinegrippen-Todesfall; die Krankheitsverläufe verliefen weitestgehend mild. Nach den zuletzt verfügbaren Zahlen des Robert-Koch-Instituts vom Freitag sind insgesamt 15.878 Menschen in Deutschland an der Schweinegrippe erkrankt.

AP

Quelle: rosenheim24.de

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