Schweinegrippe: Ministerin fordert breite Impfkampagne

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Die Vorsitzende des EU-Gesundheitsrats, Maria Larsson, hat die Bevölkerung zur Schweinegrippe-Impfung aufgerufen.

Luxemburg - Die Vorsitzende des EU-Gesundheitsrats, Maria Larsson, hat die Bevölkerung zur Schweinegrippe-Impfung aufgerufen. Die Pandemie habe Europa weniger stark getroffen als befürchtet.

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“Aber wir hoffen, dass sich die Menschen trotzdem impfen lassen wollen“, sagte die schwedische Gesundheitsministerin vor einem Treffen mit ihren europäischen Amtskollegen am Montag in Luxemburg. “Experten haben uns gesagt, dass die Pandemie noch einige Jahre anhalten wird. (...) Wenn Sie sich schützen, wird dieser Schutz also nicht nur für heute und die nächsten Monate, sondern auch die nächsten Jahre sein.“

Die Minister wollen auch beraten, wie den gut zehn Mitgliedstaaten geholfen werden kann, die noch nicht über ausreichend Impfstoffe verfügen. “Wir werden heute versuchen, die EU-Kommission zu ermächtigen, ihnen zu helfen“, sagte Larsson. Hintergrund ist, dass einige Mitgliedstaaten rasch Optionen für Impfdosen kauften, während andere eher auf Antivirale Medikamente wie Tamiflu setzten.

“Realistisch“ ist EU-Diplomaten zufolge, dass Länder mit zu viel Impfstoffen Teile ihrer Vorräte verkaufen. In Deutschland sind dafür allerdings die Bundesländer zuständig. Mit flächendeckenden Impfungen soll Ende Oktober begonnen werden; danach wird sich auch erst abzeichnen, ob es Engpässe gibt. In Deutschland soll die Schweinegrippe-Impfung am 26. Oktober oder wenig später starten.

dpa

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