Schwere Vorwürfe gegen Israel im Sicherheitsrat

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New York - Mitglieder des Weltsicherheitsrates haben den blutigen Militäreinsatz gegen die Gaza-Hilfsflotte verurteilt. Bislang sitzen 480 internationale Aktivisten im Gefängnis.

Die Türkei bezichtigte Israel eines "schweren Verbrechens". Die USA erklärten sich auf der Dringlichkeitssitzung "tief besorgt" über die Entwicklung, übten aber auch Zweifel an dem Vorgehen der Aktivisten.

Nach dem blutigen Militäreinsatz sitzen bislang 480 internationale Aktivisten im Gefängnis. 48 weitere Aktivisten seien zum internationalen Flughafen Ben Gurion gebracht worden und sollen direkt abgeschoben werde.  Bei der Kommandoaktion israelischer Elitesoldaten vor Morgengrauen wurden mindestens neun Aktivisten getötet. Mehr als 50 weitere Menschen wurden verletzt. Großbritannien forderte Israel zu einer Erklärung auf. Die israelische Armee zeigte Videobilder, um zu beweisen, dass die Soldaten angegriffen wurden.

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Auch rund 24 Stunden nach dem Militäreinsatz sind noch nicht alle Einzelheiten bekannt. Mindestens neun Menschen waren ums Leben gekommen, als Soldaten eins der Schiffe enterten. Etliche Menschen wurden verletzt. Fünf Deutschen an Bord soll es einigermaßen gut gehen. 

dpa

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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