Schwerverletzter nach Auseinandersetzung mit Rechten

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Insgesamt kamen bei dem Anschlag auf das Lokal der rechten Szene drei Menschen zu Schaden.

Berlin - Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung im Umfeld der rechten Szene in Berlin ist ein Mann am Sonntag lebensgefährlich verletzt worden.

Zwei weitere erlitten Knochenbrüche, wie die Polizei berichtete. Zunächst warf ein maskierter Mann am frühen Morgen zwei Brandsätze auf ein Lokal im Stadtteil Niederschöneweide, in dem sich etwa 40 Personen aufhielten, “die überwiegend der rechten Szene zuzuordnen sind“, wie es im Polizeibericht hieß. Einige der Gäste seien, nachdem sie den Feuerschein sahen, aus der Gaststätte gelaufen und hätten versucht, ein Auto zu stoppen, in dem sie die Täter vermuteten.

“Ein 23-Jähriger warf sich auf die Motorhaube. Der unbekannte Fahrer setzte das Fahrzeug zurück und verletzte dabei zwei weitere Männer. Ein 28-Jähriger wurde überrollt, erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und musste in einem Krankenhaus notoperiert werden. Der 23-Jährige, der auf das Auto gesprungen war, erlitt einen Nasenbeinbruch und ein 18-Jähriger eine Beinfraktur“, berichtete die Polizei. Die Täter seien unerkannt mit dem Auto geflüchtet. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.

AP

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