Pannen im Loveparade-Lagezentrum

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Der Tunnel, in dem in Duisburg während der Loveparade eine Massanpanik ausbrach.

Duisburg - Neue Details zur Loveparade-Katastrophe: Im Lagezentrum von Veranstalter und Polizei soll es nach Angaben einer Sicherheitsfirma in der kritischen Phase zu technischen Störungen gekommen sein.

“Es gab Kamerabilder, die plötzlich verschwanden“, sagte der Geschäftsführer der Kölner Sicherheitsfirma R.A.D., Robert Ahrlé dem “WDR“-Magazin Westpol. Dem Bericht zufolge hielt Ahrlé sich zum Unglückszeitpunkt im Lagezentrum auf, das in einem Hochhaus untergebracht war. Welche Rolle die Störungen bei der Katastrophe, bei der 21 Menschen ums Leben kamen, gespielt haben, ging aus dem Bericht nicht hervor.

Bilder: Massenpanik auf der Loveparade

Bilder: Massenpanik auf der Loveparade

Auf den Monitoren seien verschiedene Ausschnitte verschwunden, sagte Ahrlé. “Es gab Spezialisten, die sich darum bemüht haben, die die Kameras steuern konnten. Und deren Mitteilung war einfach: die Kameras sind ausgefallen in diesen Bereichen.“ Erst Stunden später habe man herausgefunden, dass die Kameras ausfielen, weil sie von Ravern bei ihrer dramatischen Flucht aus einem Tunnel unbeabsichtigt beschädigt wurden.

dpa

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