“Stuttgart 21“-Vermittler Geißler warnt

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Heiner Geißler

Stuttgart - Der als Vermittler im Streit um das Bahnprojekt “Stuttgart 21“ eingeschaltete frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler warnt die Konfliktparteien vor weiteren Kampfmaßnahmen.

Er fordert von den Konfliktparteien während der anstehenden Schlichtungsgespräche Zurückhaltung. “Solange verhandelt wird, gibt es eine Friedenspflicht“, sagte Geißler der “Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht. Wie auch im Arbeitsrecht müsse jede Seite auf “Kampfmaßnahmen“ verzichten. Er werde sofort sein Mandat niederlegen, sollte klar werden, dass man ihn “nur pro forma“ eingesetzt habe, sagte der 80-jährige CDU-Politiker.

Stuttgart 21: Wasserwerfer gegen Demonstranten

Geißler müsse bei den Vermittlungsgesprächen als Erstes dafür sorgen, dass alle Zahlen offengelegt werden. Im Kern gehe es aber um die Sinnhaftigkeit eines Mammutprestigeprojekts, um die Finanzierbarkeit sowie die sozialen, kulturellen, ökologischen und ökonomischen Folgen. “Man muss über das Projekt als solches reden und nicht nur über einige Gestaltungselemente“, forderte Roth. Bei dem Verkehrsprojekt soll der Stuttgarter Hauptbahnhof für 4,1 Milliarden Euro von einem Kopf- zu einem unterirdischen Durchgangsbahnhof umgebaut werden. Kritiker befürchten deutlich höhere Kosten.

dapd

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Deutschland

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser