Taximörder zu lebenslanger Haft verurteilt

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Der Mann, der am Bodensee eine Taxifahrerin ermordete und eine andere umzubringen versuchte, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Konstanz - Knapp acht Monate nach der Ermordung einer Taxifahrerin hat das Landgericht den Täter zu einer lebenslangen Haft wegen Mordes, versuchten Mordes, Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

Der Taximörder vom Bodensee ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Wegen verminderter Schuldfähigkeit werde die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet, sagte der Vorsitzende Richter Jürgen Bischoff am Donnerstag vor dem Landgericht Konstanz. Der 28 Jahre alte Mann hatte im vergangenen Juni eine Taxifahrerin in Hagnau am Bodensee erstochen.

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Einen Tag zuvor hatte er mit demselben Messer einen Taxifahrerin in Singen auf grausame Weise lebensgefährlich verletzt und vergewaltigt. Ein Gutachten hatte dem Angeklagten schwere Persönlichkeitsstörungen, darunter krankhafte Sexualvorstellungen und Nekrophilie bescheinigt. Unter Nekrophilie versteht man Geschlechtsverkehr mit Leichen sowie die Neigung dazu. Der Täter, ein Russland geborener Mann mit deutschem Pass, hatte zugegeben, dass er beide Frauen töten und anschließend vergewaltigen wollte.

Das Verbrechen hatte die Bodenseeregion in Angst versetzt. Auf die Spur des Mannes, der wenige Tage nach der Tat in Senftenberg (Brandenburg) gefasst worden war, hatte eine DNA-Probe geführt, die ihm 2007 nach mehreren kleineren Diebstählen in Singen genommen worden war.

dpa

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