Gewaltverbrechen in Brandenburg

Frau erstochen - Tatverdächtiger Bundestags-Mitarbeiter tot in Zelle gefunden 

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Ein Bundestagsmitarbeiter soll seine Frau erstochen haben.
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In Brandenburg wurde eine Frau erstochen. Der Tatverdächtige hat sich in Untersuchungshaft offenbar das Leben genommen. Doch nun wurde er tot aufgefunden. 

  • Eine 60-jährige Frau ist Ende Oktober in Teltow (Brandenburg) an ihren schweren Verletzungen gestorben.
  • Die Polizei hat einen 57-jährigen Teltower festgenommen.
  • Der Tatverdächtige wurde nun in seiner Zelle tot aufgefunden.

Update vom 19. November 2019: Ein 57-jähriger Tatverdächtiger hat sich offenbar in Untersuchungshaft das Leben genommen. Wie die Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN) online berichtet, wurde der Mann am Samstag tot in seiner Haftzelle entdeckt. Zur Todesursache laufe demnach derzeit noch ein Ermittlungsverfahren. Eine Obduktion solle vorgenommen werden. 

Teltow/Berlin: Frau erstochen - Bundestagsmitarbeiter unter Tatverdacht

Erstmeldung vom 25. Oktober 2019: Teltow - In Brandenburg hat sich in der Nacht auf Freitag offenbar ein Familien-Drama ereignet. Eine Frau wurde Berichten zufolge auf ihrem Grundstück erstochen. Der Tatverdächtige ist angeblich der von ihr getrennt lebende Ehemann - ein Bundestagsmitarbeiter.

Bei ihm handelt es sich laut Bild-Informationen um einen ranghohen Mitarbeiter des Deutschen Bundestags. Er habe eigentlich ein Näherungsverbot auferlegt bekommen. Der Streit zwischen dem Ehepaar zog sich wohl schon ein paar Monate. Gegen den Mann wurde ein Näherungsverbot ausgesprochen.

Berlin/Teltow: Streit eskaliert offenbar - Tatverdächtiger ebenfalls schwer verletzt

In den frühen Morgenstunden soll der Tatverdächtige trotz Verbot auf dem Grundstück seiner Frau aufgetaucht sein - offenbar mit einem Messer oder anderer Stichwaffe bewaffnet. Gegen 1.15 Uhr hörten Nachbarn Schreie von dem Grundstück und alarmierten die Polizei. Diese fanden wenig später das Opfer stark blutend im Eingangsbereich.

Der Angreifer wurde nach Polizeiangaben unweit des Tatorts mit Schnittverletzungen am Hals gefunden. Offenbar hat er sich ebenfalls bei dem Streit mit seiner Frau schwer verletzt. Er musste sogar noch in der Nacht notoperiert werden. Für die Mutter von zwei Kindern kam jedoch jede Hilfe zu spät, auch Reanimationsversuche scheiterten.

Die Spurensuche am Tatort in Teltow.

Die 20-jährige Tochter befand sich laut Bild-Informationen zum Zeitpunkt der Tat nicht auf dem Grundstück. Der 19-jährige Sohn hingegen war anscheinend im Haus, als der Vater auf die Mutter losging.

Am Freitagmorgen wurde in Limburg eine Frau auf offener Straße getötet, wie fnp.de* berichtet. Tatverdächtig ist in diesem Zusammenhang auch ihr Ehemann.

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

tf

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