Teresa Enke: "Niemand soll sich schämen"

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Die Robert-Enke-Stiftung kümmert sich um Menschen mit Depression.

Barsinghausen - Teresa Enke, die Frau des verstorbenen Torwarts Robert Enke, hat sich zum ersten Mal seit dem Selbstmord ihres Mannes in der Öffentlichkeit geäußert. Es ging um die Robert-Enke-Stiftung.

Bei ihrem ersten großen öffentlichen Auftritt seit dem Tod ihres Mannes hat Teresa Enke am Mittwoch über die “Robert-Enke-Stiftung“ und ihr Leben nach dem Selbstmord von Robert gesprochen. “Wir wollen erreichen, dass sich keiner mehr schämen muss“, sagte die Witwe in Barsinghausen bei Hannover über die Arbeit der Stiftung. Diese beschäftigt sich vor allem mit der Krankheit Depression, an der der Nationaltorwart litt. Enke hatte sich am 10. November 2009 das Leben genommen.

Hier geht's zur Website der Robert-Enke-Stiftung.

Die Arbeit in der Stiftung gebe ihr Kraft, erklärte Teresa Enke. Sie könne aber nicht jeden Tag mitarbeiten: “Ich habe noch eine kleine Tochter, um die ich mich kümmern muss.“ Über den Klassenerhalt von Hannover 96 habe sie sich gefreut. “Ich bin sehr, sehr froh und glücklich, dass sie es geschafft haben“, sagte Teresa Enke.

Im Stadion sei sie seit der Trauerfeier noch nicht gewesen. Vielleicht finde sie “nächste Saison die Kraft dazu“. Sie habe viel Zuspruch erhalten. “Es gibt viele, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

dpa

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