Terror: Polizisten mit Maschinenpistolen ausgerüstet

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Berlin - Aus Sorge vor einem islamistischen Terroranschlag fahren die deutschen Sicherheitsbehörden ihre Vorsichtsmaßnahmen hoch. Mit Maschinenpistolen bewaffnete Bundespolizisten sollen verstärkt an Bahnhöfen und Flughäfen präsent sein.

Das hieß es am Mittwoch aus Sicherheitskreisen in Berlin. Die Bundespolizei halte “Kräfte für besondere Lagen“ bereit - auch für den Fall, dass islamistische Terroristen versuchen könnten, einen Anschlag nach dem Muster der Aktionen 2008 im indischen Mumbai durchzuführen. Damals hatten Islamisten zwei Hotels angegriffen und mehr als 160 Menschen getötet.

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Das Bundeskriminalamt versucht verstärkt, auch mit Überwachung der Telefonate und Mails von Islamisten die geheimen Netzwerke weiter aufzudecken und mögliche Anschlagsziele auszumachen. Die Behörden gehen davon aus, dass mehr als 200 Islamisten aus Deutschland in ausländischen Terrorcamps ausgebildet wurden. Etwa die Hälfte soll sich nun wieder in der Bundesrepublik aufhalten, um hier Anschläge zu verüben. Zu Meldungen, wonach auch Weihnachtsmärkte Ziele sein könnten, hieß es, dazu gebe es keine konkreten Hinweise.

Terroralarm am Hauptbahnhof

Die Sicherheitskreise warnten wie zuvor auch Innenminister Thomas de Maizière (CDU) vor Hysterie. Die Bürger sollten wie bisher Flugzeuge und Züge nutzen und am öffentlichen Leben teilnehmen. Nach Angaben der Experten bezieht sich die erhöhte Bedrohungslage auf einen Zeitraum von Ende November bis zum Jahresende. Ein konkreter Grund oder Anlass dafür, dass Al-Kaida ausgerechnet dann zuschlagen wolle, sei aber nicht ersichtlich. Rund um die Bundestagswahl vor mehr als einem Jahr hatte es Warnungen vor Anschlägen gegeben, die insbesondere im Zusammenhang mit dem deutschen Engagement in Afghanistan standen.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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