Thomas Cook fliegt erste Tunesien-Urlauber nach Hause

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Ein Flugzeug des Reiseveranstalters Thomas Cook.

Berlin - Die ersten rund 230 Gäste der Reiseveranstalter Neckermann Reisen, Thomas Cook, Bucher Last Minute und Air Marin sind auf dem Weg von Tunesien nach Deutschland.

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Derzeit befinden sich insgesamt vier Sondermaschinen auf dem Rückflug von Monastir und Djerba, wie das Unternehmen am Freitagabend in Oberursel mitteilte. Sie werden am späten Abend in Berlin und Düsseldorf erwartet. In den kommenden Tagen seien weitere Sonderflüge geplant, um die restlichen der insgesamt rund 2.000 Gäste der Thomas Cook AG aus Tunesien zurückholen. Bis zu ihrer Abreise würden die Gäste von der Reiseleitung in ihren Hotels betreut und über die aktuelle Lage informiert.

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Das Auswärtige Amt in Berlin nannte die Zuspitzung der Lage in Tunesien besorgniserregend. “In Anbetracht der angespannten Situation raten wir von Reisen nach Tunesien ab. Hinsichtlich der Deutschen im Lande sind wir im Kontakt mit den Reiseveranstaltern. Wir raten unseren Staatsangehörigen vor Ort, sich vorsichtig zu verhalten und Menschenansammlungen zu vermeiden. Für Deutsche, die sich in Tunesien in einer unmittelbaren Notlage befinden, ist der Krisenstab des Auswärtigen Amtes rund um die Uhr erreichbar“, teilte Außenminister Guido Westerwelle am Abend in Berlin mit.

Der Krisenstab des Reiseunternehmens TUI beschloss, alle Anreisen nach Tunesien bis einschließlich 17. Januar zu stoppen. Die rund 1.000 deutschen TUI-Gäste, die sich derzeit in Tunesien befinden, würden schnellstmöglich nach Deutschland zurückgebracht. Mitarbeiter des Krisenstabes stünden in Kontakt mit den zuständigen Behörden und der Reiseleiterorganisation.

dapd

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