Bundesländer bietet Ansbach Hilfe an

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2002 hängt aus einem Fenster des Erfurter Gymnasiums ein Tuch und ein Hilfe-Schild.

Erfurt/Ansbach - Mehrere Bundesländer haben Ansbach nach dem Anschlag auf das Gymnasium Carolinum die Hilfe krisenerfahrener Schulpsychologen angeboten.

Nach dem Massaker an einem Erfurter Gymnasium mit 17 Toten wisse man um die problematischen Situationen nach einer solchen Tat, sagte Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) am Donnerstag. Er habe die Meldungen mit großer Betroffenheit zur Kenntnis genommen. Die Anteilnahme der Thüringer gelte den Verletzten und ihren Familien, aber auch allen Schülern und Lehrern.

Auch Baden-Württemberg hat sofortige Hilfe angeboten. "Die Länder müssen in solch schwierigen Situationen zusammenstehen und sich gegenseitig helfen", sagte Kultusminister Helmut Rau (CDU) am Donnerstag in Stuttgart. Ein entsprechendes Schreiben habe er bereits seinem bayerischen Kollegen Ludwig Spaenle (CSU) geschickt. Nach dem Massaker an der Albertville-Realschule in Winnenden (Rems-Murr-Kreis) mit insgesamt 16 Toten wisse man in Baden-Württemberg, in welch traumatisierter Lage sich die Betroffenen nach einer solchen Tat befänden.

dpa

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